Landesliga Nord: Damen - LSV Ladenburg 14:22 (5:9)

(SG) Im zweiten Heimspiel der Saison durfte man den Aufsteiger aus Ladenburg in der Meckesheimer Halle begrüßen. Da weder die Eschelbronner noch die Meckesheimer Frauen jemals gegen Ladenburg gespielt hatten, musste man sich auf einen völlig unbekannten Gegner einstellen. Den Start der Partie verschliefen die SG-Damen komplett. Bereits nach neun Minuten stand es 1:5 und Trainer Marevic sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Er versuchte die Mädels aufzuwecken und beharrte auf konzentrierte Arbeit in Abwehr und Angriff. Die Ansprache sollte ihre Wirkung zeigen. Die Abwehr stand, im Vergleich zu letzter Woche, deutlich besser und im Angriff konnte man sich mehr Chancen erarbeiten. Jedoch nutzte man diese nicht richtig und vergab bereits in der ersten Halbzeit vier 7-Meter. Anstatt mit einem Unentschieden gingen die Frauen mit einem 5:9-Rückstand in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte kamen die SG-Frauen nicht wirklich zu ihrem Spiel. Durch zu viele Fehlpässe, Unkonzentriertheiten und vergebene Würfe standen sich die Frauen selbst im Weg, sodass man nach vierzig Minuten 8:14 zurücklag. Doch plötzlich schien es, als können die Damen nochmal eine Aufholjagd starten. Der Gegner machte zunehmend mehr Fehler, sodass die SG-Mädels die Bälle erobern und im Tor unterbringen konnten. Der Rückstand schmolz, doch auch die SG machte wieder einmal zu viele Fehler und nutzte die Überzahlsituationen nicht gut genug aus. Letztendlich verloren die Frauen, mit sieben vergebenen 7-Meter Chancen, verdient mit 14:22. Kommenden Sonntag reisen die SG-Damen in den Odenwald, um dort gegen die dritte Mannschaft des TSV Birkenau zu spielen. Wer also Sonntagmittag um 12 Uhr noch nichts vor hat, kann das Team gerne von der Tribüne aus unterstützen.

Es spielten: Nicole Schoch, Leonie Merkel (1), Jessica Kern, Lydia Binder (5/3), Mareike Abendroth (6/1), Elif Bagci, Svenja Kaiser, Dilan Ucar, Hannah Kittinger (1), Jeanette Kern, Melanie Zimmermann, Ieva Kiauleviciute, Lina Widmaier, Katja Ludwig (1).